Energieträger
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KleinwasserkraftUnter Kleinwasserkraft werden all jene Wasserkraftwerke (inkl. Trinkwasserkraftwerke) verstanden, die eine Maximalleistung von 10.000 Kilowatt (10 MW) nicht überschreiten. Kleinwasserkraft hat mit etwa 8% der gesamten Stromproduktion in Österreich den höchsten Anteil an der produzierten Ökostrommenge. Zurzeit sind in Vorarlberg etwa 250 Anlagen zur Nutzung der Wasserkraft in den Wasserbüchern der Bezirkshauptmannschaften eingetragen. In den letzten 30 Jahren wurden etwa 90 Anlagen stillgelegt. Die meisten Kleinkraftwerke weisen weniger als 100 Kilowatt Leistung auf. Die Anlagen bis 10.000 Kilowatt produzieren rund 250 Millionen Kilowattstunden im Jahr, das sind rund 9 % der Stromerzeugung in Vorarlberg. |
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Biomasse / BiogasBiomasse ist der einzige erneuerbare Energieträger, der in Form der festen Biomasse über Jahre gespeichert werden kann. Die Stromerzeugung aus Biomasse sollte nur angestrebt werden, wenn die dabei anfallende Wärme ebenfalls genutzt wird. Aus Sicht der Land- und Forstwirtschaft ist die Stromerzeugung aus Biomasse (Holz, Biogas und Pflanzenöl) eine weitere innovative Einnahmequelle. Bei Biogas ergibt sich unter Berücksichtigung sämtlicher landwirtschaftlicher Betriebe mit einer Mindestviehhaltung von 30 Großvieheinheiten ein theoretisches Potential der jährlichen Stromerzeugung für Vorarlberg von 60 bis maximal 100 Millionen Kilowattstunden (je nach Ausmaß der Stall- bzw. Almhaltung). Als realistischer Ansatz bei ambitionierter Umsetzung mag eine Größenordnung von 10 Millionen Kilowattstunden gelten (Landesenergiekonzept 2010). |
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WindkraftDerzeit wird knapp 1% des Strombedarfs in Österreich aus Windenergie erzeugt. |
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PhotovoltaikStrom, der direkt aus dem Licht der Sonne produziert wird, ist
derzeit noch die teuerste Form von Ökostrom. Besonders sinnvoll ist die
Integration der Solarmodule in die Gebäudehülle. |



